Die neueste Veroeffentlichung des 1949 in Tel Aviv geborenen Professors für Geschichte und Philosophie an der Universitaet Tel Aviv kritisiert instrumentalisierendes Shoa-Gedenken in Israel und macht auf kulturelle und diskursive Praktiken aufmerksam, in denen Anti-Antisemitismus politisch missbraucht wird. Er kritisiert anhand zahlreicher Beispiele aus Deutschland die Vermengung der Frage des Antisemitismus und des Nahostkonflikts mit deutschen Befindlichkeiten. Gerhard Hanloser sprach mit ihm über seine neueste Veroeffentlichung, diskutierte seine Einschätzung des aktuellen Antisemitismus besonders im arabischen Raum und lieà sich über die aktuelle Praxis von israelischem Alltagsrassismus informieren.
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